Artziniega

Der Weiler Artziniega ist nicht weiter bemerkenswert, man kommt durch auf der Fahrt in den Süden mit Ziel Orduña. Es gibt einen mittelalterlichen Ortskern, aber viel ist hier nicht los.

Typisch baskische ländliche Architektur

Der prächtige Bauernhof war ursprünglich Gasthof für die Pilger zum nebenan gelegenen Marienheiligtum.

Zustand: schon etwas verwahrlost

Santuario Nuestra Señora de la Encina

Recht einsam gemessen an den wenigen Häusern des Weilers steht hier eine prächtige Kirche – natürlich an einem Platz, an dem sich schon in vorrömischer Zeit ein Tempel befand -, die auch ein reichhaltiges Museum beherbergt.

Wie üblich hat man aufgrund einer Marienerscheinung mit dem Bau der ersten Kirche begonnen, in Wahrheit wohl aber als Manifestation gegen die hier stehende Heilige Eiche, Relikt vorchristlicher Glaubensvorstellungen, die im zwölften Jahrhundert zweifellos noch lebendiger waren als von den kirchlichen Oberen gewünscht.

Die Bedeutung dieser Struktur hat sich uns nicht ganz erschlossen…
Daneben aber eine Koppel mit herrlichen Pferden (wovon ich aber denkbar wenig verstehe)
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