Deba und die Steilküste

Von Elgoibar, wo wir für die zweite Woche Quartier bezogen haben, folgen wir erst mal dem Flüßchen Deba abwärts bis zur Mündung: das gleichnamige Städtchen Deba liegt dort direkt am Meer, mit weitläufigem Flußbett und manierlichem Sandstrand gleich vor den Toren.

Deba

Das Städtchen Deba wurde im 14. Jahrhundert gegründet und verdankt seiner Rolle als Hafen für den Export von Wolle aus Kastilien und Aragon einigen Wohlstand. Im 19. Jahrhundert wurde hier für diese Gegend relativ früh mit dem Tourismus ein neuer Wirtschaftszweig erschlossen. Davon künden noch etliche luxuriöse Villen.

Der Geopark an der Küste

Zu beiden Seiten des Strands erheben sich die Klippen. Sie bestehen aus Flysch, einer Gesteinsformation aus Schichten von Ton und Sandstein, deren regelmäßige Abfolge zu Landschaften mit ungewohnt linearen Strukturen führt.

Die seltene marine Gesteinsformation Flysch zeichnet lineare Strukturen in die Landschaft

Die Steilküste östlich von Deba in Richtung San Sebastián besteht im Untergrund fast durchgängig aus Flysch, der an den Abbrüchen der Steilküste markant hervortritt. Dort erstreckt sich auch der baskische Geopark geoparkea. Ein herrliches Gebiet zum Wandern und zum Erkunden der Küste.

Vom Mirador de Mendatagaina bietet sich ein weitläufiger Blick über die Küste zu beiden Seiten und ins Landesinnere mit seinen zahllosen Bergen und kegeligen Felsformationen.

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